Unter dem Motto ""Un(d)glaub(l)ich" werden wir eine ganz Woche lang Zeit mit Euch, Studenten aus Moritzburg und mit Gott verbringen.
Nachmittags ab 15.00 gibt es dafür viele Aktionen an der Weberkirche: Slackline, Klettern, Jonglieren, Barfuß-Parcours. Ab 18.00 findet dann der Jugendabend statt. Wir wollen Gott dabei begegnen in Musik, Anbetung und Predigt. 19.00 Uhr werden wir gemeinsam Essen und danach den Tag ausklingen lassen. Komm vorbei!
25. April, 19:30 Uhr im Häusel an der Weberkirche...
Grundlage des Glaubens oder verstaubte Mottenkiste ? Was ist das Glaubensbekenntnis für uns ? Was sagen wir selbst über das, was wir glauben ? Es geht an die Grundlagen. Verstehen, was da sonntags in den Gottesdiensten gebetet und / oder bekannt wird. Abgleich mit unserer Glaubens- und Sprachwirklichkeit. Vielleicht entwickelt sich ein Arbeiten an einem eigenen Glaubensbekenntnis daraus.
Karriere oder Familie? Frühaufsteher oder Langschläfer? Anpassung oder Protest? Wie sieht dein Lebensweg aus und was ist das Ziel? Darüber wollen wir mit dir reden und dich einladen. Jeder kann mitreden. Bibliolog mit Friedemann Herbig; Live-Musik von "Escape the silence" und Bistro von der Ev. Jugend. Wir freuen uns dich zu sehen.
ThemenKreis am 04. April, 19:00 Uhr im Häusel an der Weberkirche. Abhängig davon, ob wir am Mittwoch wenigstens 10 Leute sind, holen wir unseren Bibliolog von der letzten Woche nach. Ausdrücklich ist dieses Gespräch mit einem biblischen Text auch für "Ungläubige" oder eben "Andersgläubige" interessant. Es ist eine dialogische, sehr offene Form des Erschließens eines Textes.
Außerdem wollen wir miteinander ein kleines Abendbrot teilen. Wer kommt, bringt am besten eine Kleinigkeit mit. Sinnvollerweise vorher mal kurz abstimmen, damit nix doppelt da ist.
Neulich hörte ich im Radio von den Mühen der Aufarbeitung der jüngsten Geschichte in Rumänien: '89 die Hinrichtung des Diktators und seiner Frau, über 20 Jahre später das Ringen um eine vernünftige Deutung der Ereignisse, die das kommunistische Regime beendet hatten... Mittlerweile ist Rumänien ein Land mit einer rasanten Entwicklung, einer touristischen Infrastruktur, aber eben auch ungelösten Problemen und viel Armut. Eins aber ist gleichgeblieben: Es ist nach wie vor ein Land, in dem man herzlich aufgenommen wird, in dem Gastfreundschaft eine große Rolle spielt und in dem es noch echte Abenteuer und nicht planbare Überraschungen zu erleben gibt.
Zur Rumänien-Rüstzeit vom 22.07.-05.08.2012 werden wir also ein kleines Stück des Landes erkunden. Wir reisen mit dem Zug an und werden zunächst an mehreren Orten im Siebenbürgener Land unterwegs sein. Siebenbürgen ist das ehemalig von Deutschen bewohnte Gebiet in Rumänien - viele sind aber ausgewandert - aber zu entdecken gibt es noch immer eine spannende Geschichte, Burgen, Kirchen, engagierte soziale und kulturelle Projekte und traumhafte Landschaft. Da wir auch an Orte kommen, die abseits der touristischen Routen liegen, werden wir auch viele spontane Begegnungen haben. Sprachlich kommt man den Deutschen mittlerweile sehr entgegen, Englisch verstehen die meisten jüngeren Leute und ansonsten wird man zum nächsten deutsch oder englisch sprechenden Nachbarn geleitet.
Die zweite Woche sind wir dann in den nahegelegenen Karpaten unterwegs - dem Făgăraș-Gebirge. Aber Achtung: hier geht es richtig hoch hinaus, knapp 3000 m (in die Höhe) sind zu bezwingen. Da wir unser Zuhause auf dem Rücken mittragen müssen, ist das kein Zuckerschlecken und erfordert schon einige Kondition. Also schon jetzt mal trainieren... Aber die Strapazen werden mit herrlichen Momenten in der Bergwelt belohnt. Wer es einmal geschafft hat, wird es nie wieder missen wollen.
Wichtig für die Tour sind hier schon mal einige Dinge zu nennen: Es sollte nur mitfahren, wer im Wandern mit Gepäck geübt ist und keine Höhenangst hat. Auch wenn wir nur markierte Wanderwege gehen, so gibt es doch immer wieder knifflige Situationen, wo man sich auf seinen Körper und natürlich auf die Gruppe verlassen muss. Manche Wege sind durch diverse Naturereignisse vielleicht auch nicht so bequem, wie man das bspw. in den Alpen gewohnt ist. Du solltest auch nicht jünger als 16 Jahre und offen für Neues sein. Für die Tour brauchst du gute, eingewanderte Bergschuhe, einen bequemen Rucksack, einen guten Schlafsack und dann die vielen kleinen Dinge, die unterwegs unentbehrlich sind. Allerdings ist weniger auch hier mehr. Jedes Gramm zuviel im Rucksack bereut man später. Auch Zelte werden wir brauchen - da werden wir uns zum Vortreffen absprechen. Mein Terminvorschlag hierfür ist Freitag, der 22. Juni, 17 Uhr auf der Pfarrstraße 14. Bitte bringe deine komplette Ausrüstung mit, damit wir alles nochmal gemeinsam durchchecken können.
Soviel erstmal zum Lust machen - einen Rüstzeitbrief mit allen detaillierten Informationen gibt es demnächst. Mit einem Klick auf das Bildchen kannst du dir schon mal die Fahrtzeiten mit dem Zug anschauen... Ab sofort kannst du dich mit dem Formular aus den Jahresplänen, das du auch hier runterladen kannst, bei mir anmelden. Bei Facebook gibt' s auch die Möglichkeit der schnellen Posts... Zögere nicht zu lange, da ich beizeiten die Plätze in den Zügen buchen muss.
Die geplante Rüstzeit in den Osterferien vom 12.-15. April muss leider ausfallen. Bis zum heutigen Tag gab es zu wenig Anmeldungen... Was die Gründe sind, kann ich momentan nicht mit Sicherheit sagen, fände es aber spannend, einmal ein Feedback zum Thema Rüstzeiten/gemeinsames Wegfahren von euch zu erhalten. Bitte traut euch, auch ehrliche Kritik zu äußern, nur die kann ja Entwicklungen in Gang setzen. Danke. Und - es kann ja ein anderes Mal geben. Von meiner Seite aus gern.
Seit vielen Jahren kann ich zum Ostermorgen nicht im Bett liegen bleiben. Ich stehe gegen halb 5 auf, esse einen Ohnmachtshappen und nehme meine Osterkerze (die in den Tagen vorher liebevoll verziert wurde) und mache mich auf den Weg in die Zittauer Frauenkirche (auf dem Friedhof). Was treibt mich dazu an ? Gewiss nicht das Aufstehen zu nachtschlafener Zeit, obwohl es schon was hat, mit dem ersten Vogelzwitschern draußen zu sein...
Für mich gehört zu Ostern diese frühe Stunde. Es ist noch dunkel, man macht sich - wie die Frauen damals - auf den Weg zum Friedhof. Ein kleines Feuer brennt vor der Kirche. Still und gespannt kommen die Leute in die Kirche. Und langsam verbreitet sich dann das Licht: es wird mit der großen Osterkerze, die dann das Jahr über stehenbleibt, hinein getragen ins Dunkle. In den gelesenen Texten aus der Bibel wird an das Werden der Schöpfung gedacht, es wird an den Weg des Volkes Israel erinnert und natürlich an die wundersame Auferstehung von Jesus - es bleibt ein Rätsel. Und doch spürt man an diesem Morgen: Es stimmt. Jesus ist lebendig, seine Gegenwart ist erlebbar. Die alten Ostergesänge vermitteln nach so langer Zeit immer noch die Freude am Geschehen. Christ ist erstanden...
Im Anschluss an die Osternachtfeier wird es wieder ein gemeinsames Frühstück geben. Alle bringen eine Kleinigkeit mit und so reicht es für alle. Sitzen und essen, den Ostermorgen feiern, sich freuen, dass die Fastenzeit vorüber ist. Man kann es eigentlich mit Worten nicht beschreiben. Man muss es miterleben.
Ostersonntag, 08. April um 5:30 Uhr in der Frauenkirche, das Frühstück im Anschluss im Verwaltungsgebäude des Friedhofs.
7 Stationen: 7x beten; 7x singen; 7x Zeit mit Gott; wir fangen in der Weberkirche an, gehen dann zur Klosterkirche und von dort zur Marienkirche. Am Schluss mit einem Snack. mit dabei: Katholische Jugend; Ev. Jugend; Elim-Gemeinde Zittau. Du bist willkommen.
ThemenKreis am Mittwoch, dem 28. März, 19:00 Uhr im Häusel an der Weberkirche
Einladung zum Bibliolog: in einen unmittelbaren Kontakt treten mit Personen aus einer biblischen Erzählung - als Mensch der heutigen Zeit in die Gefühls- und Gedankenwelt der biblischen Zeit eintauchen. Der Text ist noch nicht ganz sicher, wird noch bekanntgegeben. Die Methode ermöglicht einen anderen, intuitiven, Zugang zu biblischen Texten. Im Stuhlkreis sitzend nehmen alle direkt am Geschehen teil. Ausgehend vom Text wird an einigen Stellen die biblische Erzählung geöffnet und alle treten in die Rolle einer biblischen Person hinein, um dann in der Ich-Form von Gedanken, Gefühlen etc. zu erzählen. Der Bibliologe selbst übernimmt es, die Redebeiträge mit eigenen Worten noch einmal zu wiederholen und zu spiegeln, stellt vielleicht auch noch eine Rückfrage und leitet durch den Text. Das Erstaunliche dabei ist, dass neben dem lesbaren Text (die jüdische Schriftauslegung spricht vom "schwarzen Feuer) auch das zum Klingen kommt, was auch passiert sein könnte, was eben nur nicht aufgeschrieben wurde (das "weiße Feuer"), was aber trotzdem gegenwärtig ist und uns zu einem eigenen Verständnis und Erleben biblischer Botschaft führen kann.
Damit ein Bibliolog gelingen kann, sollten wenigstens 10 Teilnehmende da sein, damit auch die Möglichkeit besteht, nichts zu sagen und der Bibliolog trotzdem ins Fließen kommt. So lade ich alle ganz besonders zu diesem gemeinsamen Bibelabend ein, auch diejenigen, die vielleicht nicht unbedingt regelmäßig zum ThemenKreis kommen wollen.
ThemenKreis am Mittwoch, dem 21. März um 19:00 Uhr
Gerade beim Abendmahl gibt es die verschiedensten Sichtweisen, Lehren, Traditionen und Bedürfnisse. Wir wollen versuchen herauszufinden, was uns selbst wichtig ist. Gibt es denn überhaupt die eine Wahrheit ? Aber alles kann ja auch nicht richtig sein ? Mir gefällt da immer wieder die Einstellung der jüdischen Gelehrten: 3 Menschen legen die Schrift aus und 6 Möglichkeiten stehen im Raum. Und alle sind richtig. Wir werden also unsere Erfahrungen in die Mitte legen, werden uns mit biblischen Texten und auch mit den kirchlichen Traditionen befassen. Wenn ihr selbst auch etwas zu diesem Thema beitragen wollt - einen spannenden Text, ein Bild oder etwas anderes, so lasst es mich kurz wissen. Bei einem gemeinsamen Essen wollen wir ins Gespräch kommen.
Ich freue mich, dass unser Kreis immer wieder Leute anzieht und bitte euch, weiterhin eure Bekannten und Freunde anzusprechen und den Kreis bekannt zu machen. Herzliche Einladung.
Achtung: Beginn ist jetzt immer eine halbe Stunde eher, 19:00 Uhr ! Ort: Häusel an der Weberkirche Zittau.