Geocaching mit den Pfadis

Es war inzwischen schon dunkel, als wir endlich aufbrechen konnten zu einem Micro-Cache, der im Westpark versteckt lag. Da wir in der Apostelkirche keine Internetverbindung haben, um die Daten gleich auf das GPS laden zu können, mussten wir die Koordinaten per Hand eingeben. Bewunderung für die Technik gab es, als sie uns sicher über dunkle Wiesen, über Bächlein, zwischen Bäumen und Gestrüpp hindurch bis zu eben jenem Baumversteck führte, in dem wir fündig wurden. Nochmal umgeschaut, ob eventuell Muggels in der Gegend rumschlichen, öffneten wir die Kapsel, trugen uns ein und versteckten wieder alles so, wie wir es vorgefunden haben. Ein schönes Spiel, so eine Suche nach einem Cache. So beschlossen wir gleich, das Ganze beim nächsten Mal fortzusetzen. Irgendwann dann werden wir auch selbst einen Cache anlegen. Aber bis dahin werden wir erstmal weiter nach Überraschungen suchen. 

Wer sich mit dem Geocaching beschäftigen oder selbst einen Cache suchen will, der kann auf verschiedenen Homepages Anregungen, Anleitungen und Kartenmaterial finden:

www.opencaching.de oder www.geocaching.de und die englischsprachige Seite www.geocaching.com 

P.S. Da ich am 10. und 11. Januar zur Weiterbildung bin, muss die nächste Suche leider bis zum 18. Januar warten. Aber dann geht' s los ! Treffpunkt wie immer ab 16:30 Uhr, Apostelkirche, Neißstraße 16 in Zittau.

Treffpunkt Pfadfinder



Hallo Du !

Nach den Ferien geht es wieder los mit dem Pfade finden. Unser Herbstlager liegt hinter uns (ein paar Bilder folgen noch !) und nun beginnt wieder der Alltag. Wir treffen uns ab dem 9. November wieder auf der Neißstraße 16 in der Apostelkirche. Heute nochmal wie gehabt auf der Pfarrstraße 14.

Wenn du noch kein Pfadfinder oder Pfadfinderin bist, freuen wir uns trotzdem, wenn du dich auf den Weg zu uns machst. Du kannst uns am besten kennenlernen, wenn du einfach mal ein Weilchen dabei bist. Wir werden demnächst wieder an unserer Kräuterspirale weiterbauen, damit die bis zum Winter fertig ist, wir werden gemeinsam das Friedenslicht nach Zittau holen und in den Winterferien wollen wir mal eine Nacht in einer Jurte verbringen. Ansonsten fallen uns gemeinsam sicher noch mehr spannende Dinge ein, die wir anstellen können. Vor allem wollen wir - auch wenn das Wetter demnächst unfreundlicher werden sollte - viel draußen in der Natur sein.

Herzlich willkommen. Wenn du vorher erst noch ein paar Fragen loswerden willst, ruf mich an oder schicke eine Mail: Kontakt

Geburtstag feiern: 120 Jahre Apostelkirche

Trotz Hochwasserschäden ist unsere Apostelkirche nicht in Vergessenheit geraten. Zwar ist sie derzeit nicht für den alltäglichen Betrieb nutzbar, aber wir warten darauf, dass alles getrocknet ist und die Arbeiten an der Wiederherstellung der Kirche wieder beginnen können. Immerhin ist es die Kirche in Zittau, die verschiedene Räume und eine unkomplizierte Heizung aufweisen können und sich deshalb besonders als Gemeindezentrum neben der Pfarrstraße 14 anbietet. Ob TEN SING, Pfadfinder oder Senioren - Provisorien gehen schon mal, aber es fehlt schon was. Natürlich wäre es schön, wenn im Zuge der Renovierung ein paar bauliche Veränderungen möglich werden, um die Nutzungsmöglichkeiten zu optimieren. Aber da werden wir sicher dem finanziellen Druck unterliegen und es uns schlichtweg nicht leisten können. Schade.

Schön ist die Idee, schon jetzt zu zeigen, dass die Apostelkirche nicht vergessen ist. Deshalb laden wir alle ein, am Bittgottesdienst entweder mit zu gestalten oder mindestens dabei zu sein:


Hilfe für TEN SING Zittau

Am vorletzten Wochenende wurde durch das Hochwasser auch die Apostelkirche der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Zittau betroffen und so stark beschädigt, dass auf unbestimmte Zeit die Kirche und Nebenräume nicht mehr nutzbar sind.
Seit vielen Jahren ist die Apostelkirche mehrmals in der Woche Anlaufpunkt für viele Jugendliche der Gruppe TEN SING Zittau. Der CVJM ist Träger der TEN-SING-Gruppe, fördert und unterstützt diese Arbeit in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Zittau und der Kinder- und Jugendarbeit der Ephorie Löbau-Zittau. Dieser Anlaufpunkt Apostelkirche ist nun für die Jugendlichen weggefallen. Wir suchen mit allen Partnern nach einer vorübergehenden Treff- und Probemöglichkeit.
Durch das Wasser wurden alle in der Apostelkirche lagernden Instrumente, die Technik und Noten der TEN SINGer weitgehend zerstört. Wir suchen deshalb noch Spender oder gebrauchte Instrumente (Schlagzeug, Gitarren, Verstärker ...), die kostenlos abgegeben werden können.
Der CVJM wird ausschließlich von Ehrenamtlichen geleitet und organisiert und hat keine Gebäude in Trägerschaft. Deshalb werden auch nur mehrtägige Freizeitaktionen unter ehrenamtlicher Leitung über eine Haft-, Recht- und Unfallversicherung der Ecclesia versichert. Eine Hausrat- bzw. Gebäudehaftpflichtversicherung liegt nicht vor. Da die Kirchgemeinde Zittau keine Versicherung zu diesen Schäden hat, sind wir auf Unterstützung angewiesen.


Geldspenden für neue Instrumente bzw. Technik können unter dem Kennwort: „TenSing2010“ unter der folgenden Bankverbindung des CVJM Zittau eingezahlt werden: Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, BLZ: 85050100, Konto-Nr. 3000012.990. Sachspenden können unter info@cvjm-zittau.de oder unter der Telefonnummer 0151 56373431 angemeldet werden.

Apostelkirche geflutet

Auch unseren wöchentlichen Treffpunkt zur Pfadfinderstunde hat das Hochwasser getroffen. Das Wasser hat die gesamte Kirche bis auf weiteres unbenutzbar gemacht. Momentan ist sie völlig leer geräumt und muss trocknen, bevor mit einer grundlegenden Sanierung begonnen werden kann - für die natürlich auch erstmal Gelder da sein müssen.

So werden wir für längere Zeit einen neuen Treffpunkt brauchen. Für eine kürzere Übergangszeit kann ich mir auch gut eine Jurte mit Feuerstelle vorstellen, die zumindest stehen bleiben kann, solang es noch einigermaßen Sommer ist und sie nicht die Renovierungsarbeiten behindert.

So werden wir uns also - wie gewohnt - wieder an jedem Mittwoch ab 16:30 auf dem Gelände der Apostelkirche treffen, bis wir ein passendes Quartier für die ungemütlichere Jahreszeit gefunden haben. So bauen wir uns erstmal eine Jurte nebst Feuerstelle auf und starten in neue gemeinsame Abenteuer.

Land unter in der Apoki

Einige von euch werden es sicher schon persönlich oder per Facebook erfahren haben, die Apostelkirche ist also auch von der Überschwemmung betroffen. Wie ihr wohl wisst, war da unsere ganze TEN SING- Technik drin und noch einige Kleinigkeiten und viele Noten. Jetzt kommt die bittere Wahrheit: Das ist so gut wie alles nicht mehr benutzbar/ kaputt/futsch/Matsche, wie auch immer ihr es nennen möchtet. Hinten an der Apostelkirche reichte das Wasser bis auf Brusthöhe (ich stand nicht drin). Bänke, Stühle, Tische, alles ist beschlammt und einfach nicht sauber zu bekommen. Die Orgel hats ebenfalls erwischt und alles von uns, was auf dem Boden stand. Der Schaden an der Orgel soll etwa 10.000 Euro betragen und an der ganzen Apoki etwa 100.000 Euro. Komplettsanierung ist angesagt, das heißt natürlich auch, dass TEN SING der Probenraum fehlt, aber wir können ja zeitweilig ins Pfarrhaus.

Heute gabs große Auf- und Ausräumaktion  dort, wir haben alles rausgeräumt, gesichtet, fotografiert, geputzt aber viel gebracht hats nicht und rettbar war auch nichts mehr. Aber damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt, das hier ist beinahe alles, was trocken geblieben ist:



Das E-Piano ist vollkommen zugeschlammt, die Verstärker sind komplett im Eimer, Bass und Akustikgitarre ebenfalls, das Schlagzeug quillt gerade, und der Mixer ist zugelaufen, trotzdem er im Koffer war. Einiges muss man nur putzen und dann ist es wieder benutzbar, anderes können wir gleich wegschmeißen.

Wir haben jetzt erstmal eine Liste mit allem Zeug gemacht und alles fotografiert, falls doch die Aussicht besteht, etwas von der Versicherung zu bekommen, die Apostelkirche war allerdings nicht gegen Wasserschäden versichert, es könnte also auch alles an uns hängenbleiben, man wird sehen, was die nächsten Wochen bringen.

Jetzt haben wir erstmal das Zeug hinten in dem großen Schuppen untergebracht.



Und der Bandraum sieht nun in etwa so aus



und zum Abschluss noch etwas, was die Lage nicht ganz so trostlos erscheinen lässt