Klimaschutz tut gut.

Das stellte auch wiedermal unsere Landeskirche fest - ich freue mich darüber aufrichtig. Habe auf meiner Suche nach den Aktionsseiten, von denen ich gehört habe, den folgenden Link auf die Kirchentagsseiten gefunden: www.kirchentag.de

Hier findet sich neben diversen Berichten und Tipps auch ein recht praktikabler CO2-Rechner, den ich selbst schon ausprobiert habe. Das Wichtigste finde ich allerdings, dass wir uns privat wie auch in der (Jungen) Gemeinde überlegen, welche Sparmöglichkeiten wir selbst haben und wie wir sie umsetzen wollen. Das reicht von sparsamem Umgang mit Heizung und Licht über umweltfreundliche Verbrauchsmaterialien bis hin zu eigenen Großprojekten wie einer eigenen PV-Anlage oder ähnlichem.

Es wäre gut, wenn wir uns austauschen würden und uns individuell wie als Gemeinde ganz konkret etwas vornehmen und davon berichten würden. Denn dann finden sich vielleicht NachahmerInnen.

Wer noch eine "amtliche" Handlungsgrundlage braucht, findet sie hier bei den Beschlüssen der EKD.

Hier noch ein ganz spannendes Material zum Downloaden: DEKT_Klimasparen.pdf

Ein kleines Fundstückchen noch bei den Beschlüssen der EKD: Beschluss_Laufzeitverlängerung_und_Endlagerung

Film: Die Rechnung

Unbedingt sehenswert, ein Film über drei Freunde in der Kneipe beim Bier: Sommerurlaub, das neue Auto, das supergünstige Essen im Bio-Regal des Supermarktes... Worüber "man" halt so spricht ;) Und dann die Rechnung. Ein witziger, intelligenter - aber ziemlich böser Film:



Mehr unter  http://www.germanwatch.org/klima/film09.htm

Das Drehbuch zu dem etwa vierminütigen Kurzfilm stammt von Heiner Rosch, Dirk Wenzel und Peter Wedel. Letzterer inszenierte den Film mit Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Christoph Tomanek und Ina Paule Klink in den Hauptrollen.

Ein Beispiel für alle Dauer-Skeptiker:







:)







Zukunft statt Kohle
Donnerstag, 10. Dezember 2009 - 188.599 Abonnenten








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Kreativer Protest zahlt sich aus!


Nach zweieinhalb Jahren intensivem Protest geben jetzt die Energiekonzerne ihre Pläne für ein gigantisches Kohlekraftwerk in Dörpen auf. Ein riesiger Erfolg für die Menschen vor Ort. Auch Campact hat den regionalen Widerstand unterstützt. Sehen Sie unseren Aktionsfilm!







(...)


... gestern Abend verkündete der Energiekonzern EnBW: "Die Projektarbeiten zur Entwicklung eines Steinkohlekraftwerks am Standort Dörpen werden nicht weiter fortgeführt." Begründet wird dies mit Problemen bei der Kraft-Wärme-Kopplung. Doch die Bürgerinitiative vor Ort ist sich sicher: Der breite, kreative Protest gegen den Klima-Killer hat den Ausschlag gegeben.


Wir gratulieren den Dörpener/innen, die in den letzten zweieinhalb Jahren alles unternommen haben, im niedersächsischen Emsland ein Kohlekraftwerk zu verhindern. Ihr Einsatz für eine Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien hat sich gelohnt: Millionen Tonnen Kohlendioxid bleiben dem Klima erspart.


Campact hat den Protest vor Ort intensiv unterstützt: Im letzten Jahr machten wir auf unserer bundesweiten Aktionstour mit dem Kohlosaurus Halt in Dörpen - und demonstrierten mit über 700 Menschen gegen die Dinosaurier-Technik. Als der Gemeinderat diesen Sommer eine Petition von über der Hälfte der Dörpener/innen ablehnte, starteten wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative die Kampagne "Fragt uns!" für eine Bürgerbefragung. Mit Fahnen, Großplakaten, Postwurfsendungen und vielen Aktionen wurde die Forderung nach Mitbestimmung in Dörpen unübersehbar.


Sehen Sie unseren Aktionsfilm aus dem Sommer!


Die Kampagne für eine Bürgerbefragung hat Erfolg gezeigt, auch wenn die Befragung letztlich nicht stattgefunden hat: Die Menschen haben sich getraut, ihren Protest auf die Straße zu tragen - und dieser Protest hat das Kohlekraftwerk gekippt. Jetzt feiern wir mit den Dörpener/innen!


Nach dem Verbot des Genmais MON810, dem Aus für das Bombodrom und dem Ausstieg von RWE aus dem Risiko-Atomkraftwerk Belene, ist das Ende für das Kohlekraftwerk Dörpen der vierte große Erfolg für Campact in diesem Jahr. Solche Erfolge sind nur möglich, weil uns inzwischen mehr als 2.700 Menschen mit einem monatlichen Beitrag die notwendige finanzielle Basis schaffen.


Stellen auch Sie Campact auf eine stabile finanzielle Grundlage. Werden Sie Campact-Förderer/in!



Mit herzlichen Grüßen
Ferdinand Dürr



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Klima prima ? Oder nicht ?

In 10 Wochen beginnen die Abschlussgespräche in Kopenhagen über ein neues UN-Klimaabkommen. Drei Szenarien sind möglich: Die Gespräche scheitern; die Regierungen einigen sich auf ein zahnloses Abkommen oder sie vereinbaren ein globales Abkommen, dass die Welt vor der Klima-Katastrophe rettet.

Gestern ließ der führende Klimawissenschaftler der UNO verlauten, dass der Ausgang der Gespräche "in letzter Minute" entschieden würde. Die Aussichten pendeln, von Tag zu Tag, zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

In Momenten wie diesen -- wenn alles noch offen ist -- kann der Druck der Weltöffentlichkeit den Ausschlag geben.

Deshalb plant Avaaz die größte je dagewesene globale Klima-Mobilisierung: Eine Welle von Aktionen, die auf der Energie des Klima-Weckrufs vom 21. September aufbauen und bis zum Ende der Verhandlungen in Kopenhagen dauern werden. Über die nächsten 10 Wochen hinweg, werden auf wichtige Ereignisse Anzeigen geschaltet, um "Helden" zu unterstützen und "Sünder" anzuprangern. Gemeinsam mit anderen Organisatoren werden neue Online-Tools entwickelt, um am 12. Dezember einen gigantischen Aktionstag abzuhalten, den kein Entscheidungsträger ignorieren kann.

Gemeinsam können wir die Verhandlungen entscheidend beeinflussen. Aber dafür brauchen wir Ressourcen. Wenn jetzt Tausende von uns einen kleinen Betrag spenden, können wir den Druck auf die Entscheidungsträger mit einer Serie von intelligenten Klima-Aktionen maßgebend erhöhen. Jede - auch ganz kleine Spende - hilft, die Aktionen zu unterstützen. Hier ein Direktlink auf die Seite von Avaaz:

https://secure.avaaz.org/de/climate_needs_us/98.php?CLICK_TF_TRACK

Noch vor einem Monat sahen die Aussichten auf ein weltweites Klimaabkommen düster aus. Doch im September brachten Avaaz-Mitglieder und Partnerorganisationen Bewegung in die Sache und überschwemmten Regierungsvertreter mit Telefonanrufen, in denen entschiedene Schritte beim Klimaschutz gefordert wurden – die Regierungen haben daraufhin begonnen, wirkliche Zusagen zu machen – in großen Schritten von Japan bis Norwegen. Gordon Brown aus Großbritannien und Lula aus Brasilien haben sich verpflichtet, persönlich an den Gesprächen in Kopenhagen teilzunehmen. Ein Abkommen schien einmal mehr möglich.

Doch mit dem Anwachsen der Hoffnung wurde auch die Opposition entschlossener. Die Lobby für fossile Brennstoffe macht Überstunden, um ein wichtiges Klimapapier im US-Senat zu blockieren. Deutschlands neue konservative Regierung weicht unter dem Druck der Industrie zurück. Und die fortdauernde Hartnäckigkeit von Ländern wie Kanada und Russland, sowie heikle Gespräche, um die Kluft zwischen den armen und reichen Nationen zu schließen, haben die Fortschritte der letzten Wochen – vorsichtig ausgedrückt – brüchig werden lassen.

Sehen wir zu, dass wir nicht zurückbleiben, wenn man uns am meisten braucht. Helfen Sie uns, die anspruchsvollste, mutigste und größte globale Klimakampagne der Weltgeschichte zu finanzieren.

Wir können nicht immer kontrollieren, was unsere Regierungen in unserem Namen entscheiden, aber wir wissen, dass wir darauf einwirken können. Kommende Generationen werden von den Entscheidungen betroffen sein, die heute getroffen werden, doch nur wir haben die Macht, sie zu verändern. Es ist keine Zeit für Ruhe. Nutzen wir den Moment – gemeinsam.

P.S.: Die erste Phase des Kyoto-Protokolls – des weltweit ersten verbindlichen Klimaabkommens – läuft im Jahr 2012 aus. Die Gespräche diesen Dezember in Kopenhagen entscheiden darüber, was weiterhin passiert. Diese Gespräche wurden während dreier ereignisreicher Jahre vorbereitet – wenn sie scheitern, dauert es Jahre, um wieder an diesen Punkt zu gelangen.