Rumänien ruft !

Neulich hörte ich im Radio von den Mühen der Aufarbeitung der jüngsten Geschichte in Rumänien: '89 die Hinrichtung des Diktators und seiner Frau, über 20 Jahre später das Ringen um eine vernünftige Deutung der Ereignisse, die das kommunistische Regime beendet hatten... Mittlerweile ist Rumänien ein Land mit einer rasanten Entwicklung, einer touristischen Infrastruktur, aber eben auch ungelösten Problemen und viel Armut. Eins aber ist gleichgeblieben: Es ist nach wie vor ein Land, in dem man herzlich aufgenommen wird, in dem Gastfreundschaft eine große Rolle spielt und in dem es noch echte Abenteuer und nicht planbare Überraschungen zu erleben gibt.

Zur Rumänien-Rüstzeit vom 22.07.-05.08.2012 werden wir also ein kleines Stück des Landes erkunden. Wir reisen mit dem Zug an und werden zunächst an mehreren Orten im Siebenbürgener Land  unterwegs sein. Siebenbürgen ist das ehemalig von Deutschen bewohnte Gebiet in Rumänien - viele sind aber ausgewandert - aber zu entdecken gibt es noch immer eine spannende Geschichte, Burgen, Kirchen, engagierte soziale und kulturelle Projekte und traumhafte Landschaft. Da wir auch an Orte kommen, die abseits der touristischen Routen liegen, werden wir auch viele spontane Begegnungen haben. Sprachlich kommt man den Deutschen mittlerweile sehr entgegen, Englisch verstehen die meisten jüngeren Leute und ansonsten wird man zum nächsten deutsch oder englisch sprechenden Nachbarn geleitet. 

Die zweite Woche sind wir dann in den nahegelegenen Karpaten unterwegs - dem Făgăraș-Gebirge. Aber Achtung: hier geht es richtig hoch hinaus, knapp 3000 m (in die Höhe) sind zu bezwingen. Da wir unser Zuhause auf dem Rücken mittragen müssen, ist das kein Zuckerschlecken und erfordert schon einige Kondition. Also schon jetzt mal trainieren... Aber die Strapazen werden mit herrlichen Momenten in der Bergwelt belohnt. Wer es einmal geschafft hat, wird es nie wieder missen wollen.

Wichtig für die Tour sind hier schon mal einige Dinge zu nennen: Es sollte nur mitfahren, wer im Wandern mit Gepäck geübt ist und keine Höhenangst hat. Auch wenn wir nur markierte Wanderwege gehen, so gibt es doch immer wieder knifflige Situationen, wo man sich auf seinen Körper und natürlich auf die Gruppe verlassen muss. Manche Wege sind durch diverse Naturereignisse vielleicht auch nicht so bequem, wie man das bspw. in den Alpen gewohnt ist. Du solltest auch nicht jünger als 16 Jahre und offen für Neues sein. Für die Tour brauchst du gute, eingewanderte Bergschuhe, einen bequemen Rucksack, einen guten Schlafsack und dann die vielen kleinen Dinge, die unterwegs unentbehrlich sind. Allerdings ist weniger auch hier mehr. Jedes Gramm zuviel im Rucksack bereut man später. Auch Zelte werden wir brauchen - da werden wir uns zum Vortreffen absprechen. Mein Terminvorschlag hierfür ist Freitag, der 22. Juni, 17 Uhr auf der Pfarrstraße 14. Bitte bringe deine komplette Ausrüstung mit, damit wir alles nochmal gemeinsam durchchecken können.

Soviel erstmal zum Lust machen - einen Rüstzeitbrief mit allen detaillierten Informationen gibt es demnächst. Mit einem Klick auf das Bildchen kannst du dir schon mal die Fahrtzeiten mit dem Zug anschauen... Ab sofort kannst du dich mit dem Formular aus den Jahresplänen, das du auch hier runterladen kannst, bei mir anmelden. Bei Facebook gibt' s auch die Möglichkeit der schnellen Posts...  Zögere nicht zu lange, da ich beizeiten die Plätze in den Zügen buchen muss.

Auf zwei abenteuerliche Wochen freut sich

Friedemann Herbig, Gemeindepädagoge. 

Achtung !

Die geplante Rüstzeit in den Osterferien vom 12.-15. April muss leider ausfallen. Bis zum heutigen Tag gab es zu wenig Anmeldungen... Was die Gründe sind, kann ich momentan nicht mit Sicherheit sagen, fände es aber spannend, einmal ein Feedback zum Thema Rüstzeiten/gemeinsames Wegfahren von euch zu erhalten. Bitte traut euch, auch ehrliche Kritik zu äußern, nur die kann ja Entwicklungen in Gang setzen. Danke. Und - es kann ja ein anderes Mal geben. Von meiner Seite aus gern.

Friedemann. 

Gemeinschaft nach Ostern

Rüstzeit in der Windmühle Seifhennersdorf



Ostern schon vorbei ?! Nicht bei uns. Vom 12. bis 15. April kannst du nochmal mit uns feiern. Auferstehung, wie soll das aussehen ? Hat die Freude Platz in meinem Leben, oder bin ich eher ein trauriger Christ ? Diesen und anderen Fragen gehen wir nach. Wenn du Stille suchst, dich austauschen willst, mit anderen Bibel erleben (so dass es auch Spaß macht), Gemeinschaft erleben willst,  sei dabei - egal ob als ChristIn oder NichtchristIn.

Die Kosten für die Rüstzeit belaufen sich auf 50,-- €, wie im Jahresplan angekündigt. Ermäßigung ist möglich. Wende dich dazu bitte an deine Gemeinde oder kontaktiere mich. Du solltest für die Teilnahme zwischen 14 und 18 Jahre alt sein, Ausnahmen können ggf. auch gemacht werden. Mitzubringen sind auf jeden Fall:

Bettwäsche, Hausschuhe, bequeme Kleidung, auch für Streifzüge durch die Natur,
Bibel (lesbar und nicht zu alt), Schreibzeug, Malsachen, Musikinstrument, schöne Bücher, CDs - kurz alles, was du für die kreativen Zeiten benötigst...

Anmeldeschluss ist der 29. März, spätere Anmeldungen können unter Umständen nicht mehr berücksichtigt werden, da wir ja die Unterkunft verbindlich buchen müssen. Nähere Infos bekommst du bei mir per Email oder telefonisch. Demnächst ist hier auch ein Formular für die verbindliche Anmeldung herunter zu laden. Einstweilen nimm bitte das Formular, das sich in den hellblauen Jahresplänen der Evangelischen Jugend Löbau-Zittau befindet.

Infos zum Rüstzeitort auf der Homepage der "Sächsischen Bildungs- und Begegnungsstätte Windmühle Seifhennersdorf e.V."

Hier der Download für den Rüstzeitbrief und ein Anmeldung per PDF 

Ich freue mich auf dich !

Friedemann Herbig, Gemeindepädagoge. 

 

Rüstzeit in Dissen, 26.-30. April 2011

Nicht mehr lange, dann geht es los nach Dissen, dem Wirkungsort von Pfarrerin Katharina Köhler. Am Dienstag, dem 26. April fahren wir vom Zittauer Bahnhof um 13:03 Uhr ab in Richtung Cottbus. Von dort werden wir abgeholt. Wir schlagen dann auf der Wiese am Pfarrhaus unsere Zelte auf und werden uns erstmal stärken, um uns dann ein erstes Mal mit den Jugendlichen aus den 3 Gemeinden zu treffen. Das weitere Programm kann hier heruntergeladen werden. Ebenso die ausführliche Anmeldung, die für Fragen der Versicherung notwendig ist und wie alle anderen Daten auch natürlich vertraulich behandelt wird. Das Programm bietet genügend Freiraum zum einen, genügend Begegnungsmöglichkeiten und thematische Impulse zum anderen, damit sich möglichst alle darin wiederfinden können. Natürlich können wir uns gemeinsam auch noch spontan für Änderungen entscheiden. Vielleicht entsteht aus der Gemeinschaft in Dissen auch etwas Bleibendes in Zittau. Ich würde mich darüber freuen.



Noch ein paar technische Dinge. Wichtig ist, dass alle ihre Krankenversicherungskarte, den Anmeldebogen und die kalkulierten 60 Euro dabei haben. Da wir in Zelten übernachten, müssen mindestens 3 Dreierzelte mitgebracht werden: Wer ein Zelt mitbringen kann, melde sich bitte noch bei mir per Mail. Auch für Fragen bin ich erreichbar, allerdings erst am Sonntag, 17. wieder zuhause. Wichtig sind noch: warme und strapazierfähige und ein bisschen sportliche Kleidung, Schlafsack, Isomatte, ggf. Zelt nach Absprache, Badesachen, wenn möglich Badelatschen, großes Handtuch, persönliche Sachen nach Bedarf, was zum Schreiben, ein bisschen Taschengeld. Bitte keine elektronischen Geräte mitbringen - wir können für Wertsachen keinerlei Haftung übernehmen ! Spaß und gute Laune sind auch ohne Alkohol oder andere Drogen möglich...



Die Rückfahrt ist am Samstag, dem 30. April. Wir kommen um 14:55 Uhr in Zittau auf dem Bahnhof an, so dass noch genügend Zeit bleibt, sich noch ein bisschen von allen Strapazen zu erholen. Auf schöne und verbindende Tage freuen sich



Friedemann Herbig und Katharina Köhler .

Herbstlager der Sturmkrähen

Es ist bald wieder der Zeitpunkt gekommen, um Abschied von der Fahrten-Saison zu nehmen: Bald muss man sich auf die ersten Schneeschauer einstellen, die Stürme kommen und es ist gemütlicher, in einem festen Haus zu sein, statt in einer Jurte zu schlafen. Trotzdem werden wir auch im Winterhalbjahr nicht zu Stubenhockern. Auch im Schnee oder Regen werden wir unsre Pfade durch den Wald finden.


Viele von euch haben sich mündlich schon bei mir angemeldet zum Herbstlager vom 12. bis 14. Oktober 2010. Nun wird es Zeit, konkret zu planen und das heißt auch, dass ihr euch verbindlich (schriftlich) bei mir anmeldet. Auf Grund der Erfahrungen in den letzten beiden Jahren und weil es grad ein bissel Probleme auf unserem ursprünglichen Lagerplatz gibt, wollen wir dieses Mal in einer Blockhütte in der Nähe von Herrnhut unser Lager halten. Dort suchen wir das Abenteuer in der Natur ganz direkt - ohne Strom, ohne fließendes Wasser (aber einem Brunnen), mit Kochen über dem Feuer und Spielen im Wald. Die Herbstlager sind auch vom Wetter her geschaffen für die Aufnahme neuer Pfadfinder in unsere Gruppe. Das werden wir - so es stürmt - auch wieder tun mit einer feierlichen Übergabe des Halstuchs und dem Pfadfinderversprechen. Dieses kleine Highlight im Jahr wollen wir kreativ und pantasievoll miteinander gestalten. (Aber keine Angst, Mutproben gibt es bei uns keine !)


Hier noch ein paar Hinweise zum Herbstlager - ganz genaue Infos gibt es dann nach erfolgter Anmeldung in einem Extrabrief: Wir treffen uns zum Start am Dienstag an der Pfarrstraße 14 auf dem Hof des Gemeindehauses Zittau um 8 Uhr. Von dort starten wir dann gemeinsam und werden am Donnerstag Abend auch dort wieder ankommen. Die Kosten von 15 Euro werden reichen, wenn es uns gelingt, Fahrgemeinschaften zu bilden. Über Bereitschaft würde ich mich freuen. Die Liste, was alles mitzubringen ist, folgt dann im Brief.


Zur Ergänzung hier nochmal der Brief mit Infos und die Anmeldung zum Herbstlager. Ganz schnell Entschlossene können sich die Woche noch melden. Es sind noch 1 bis 2 Plätze frei.

Wer bin ich ?

Zu einer besonderen Rüstzeit möchte ich für die Zeit vom 16. - 22. Februar 2010 nach Großhennersdorf einladen. Die Übernachtung ist im "Fuchsgarten" in warmen Betten, arbeiten, singen, feiern, Filme schauen, diskutieren... wollen wir in den Räumen des Katharinenhofs, sowohl als kleine Gruppe als auch mit behinderten Menschen vor Ort.

Gemeinsam wollen wir herausfinden, welche Talente wir besitzen und welche Grenzen uns gesetzt sind. Wer bin ich? Welches Bild haben andere von mir? Können Menschen mit einer Behinderung diese Maßstäbe vielleicht völlig auf den Kopf stellen? Was macht mich einzigartig und wertvoll?

Wir werden mit vielen kreativen Methoden und Anregungen aus der Zirkuspädagogik diesen und anderen Fragen nachgehen. Entstehen wird eine ungewöhnliche Zirkusvorstellung, eine Fotoaus-stellung und vieles mehr.

Am Ende stehen eine Reihe von Vorstellungen am 21.02. in Neugersdorf und Großschönau, am 22.02. in Herrnhut und am 26.02. in Zittau.
Für den 22.02. bekommt ihr eine Freistellung von der Schule.
Die kleine Fotoausstellung unter dem Motto „So bin ich !“ ist während der Vorstellungen zu sehen.



Herzliche Einladung!

Ein symbolischer Unkostenbeitrag: 10,-€
Bringt den Betrag bitte mit zur Rüstzeit.





Anmeldung bis 01.02.2010 und Infos bei
Friedemann Herbig, siehe Kontaktseite.

Hier der Flyer als PDF zum Weitergeben.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der  Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Ostern gemeinsam in Oberau

Das waren sie - die gemeinsame Tage in Oberau


Für mich war es eine wirklich schöne Zeit, in der ich persönlich auch sehr intensiv das Osterfest erleben konnte. Gefreut habe ich mich, dass aus allen Gemeinden, in denen ich tätig bin, Leute dabei waren. Jüngere und die "Alten" haben sich gut verstanden. Schön auch die unkomplizierte Übernahme von Aufgaben. Für alles Mitmachen also vielen Dank an Euch !


Freuen würde ich mich natürlich, wenn Ihr, die Ihr mit wart, auch einen kleinen Text verfassen würdet. Oder auch ein paar Bilder zu Verfügung stellt. Hier erstmal ein kleiner Eindruck:


Singen auf dem Friedhof









beim Essen


das Wasserschloss - noch viel zu tun


Meissen, wir kommen


gute Laune


Stille


Singen auf dem Friedhof; beim Essen; das Wasserschloss - noch viel zu tun; Meissen, wir kommen; gute Laune; Stille