Nacht der Stille

Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern...


Manche kennen das eher nachdenkliche und sperrige Weihnachtslied von Jochen Klepper, um das herum sich der späte Gottesdienst in der Weberkirche ranken soll. 22 Uhr ist Beginn, das Ende legen die Besucher selbst fest. Dieses Jahr wird alles etwas anders sein, als sonst in den vergangenen Jahren. Aber schließlich ändert sich ja auch alles andere immer wieder, warum nicht auch zu Weihnachten mal wieder etwas Neues, möglicherweise Ungewohntes ?

Nach einer Andacht in Wort, Musik und Bild in Form einer szenischen Lesung lädt der Kirchenraum zu individueller Meditation, zu Gespräch oder Gebet ein. Sie können ein Licht anzünden und sich dabei in ein Bild versenken, Sie können Gebetsanliegen in einer Krippe ablegen, Sie können das Gespräch suchen, sich segnen lassen oder einfach noch ein bisschen sitzen bei Tee, Punsch und Plätzchen.

Wir wünschen allen an diesem Abend eine anrührende Begegnung mit der Weihnacht. Natürlich sind alle Menschen eingeladen, wir freuen uns über Jede und Jeden, die den Weg in die Nacht der Stille finden. Willkommen !

Weihnachten war vorgestern – ein Konzert vom Ausklingen und Einläuten

Wie auch im vergangenen Jahr hat sich ein Ensemble junger musikalischer Leute, die ihre Wurzeln weitestgehend in der Oberlausitz haben, nun aber weit verstreut wohnen, zusammengefunden. Mitte Mai wurde die Umsetzung bereits „Eingeläutet“ und ein buntes Programm aus den Lieblingsliedern aller Teilnehmenden zusammengesetzt. Mittlerweile sind schon einige vielversprechende Klänge aus den Räumen der Jungen Gemeinde Zittau gedrungen, sodass wir euch nun gern einladen wollen dem Endergebnis dieses Projektes zu lauschen. Weihnachten wird dann zwar vorbei sein, aber wir wünschen uns, den Ausklang des Jahres mit vielen lieben Menschen gestalten und erleben zu können.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

28. Dezember, 19:30 Uhr, Weberkirche Zittau
Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Zittau, Eintritt frei aber eine Spende ist gern gesehen.

Friedenslicht in Porajów

Eigentlich wollten wir uns mit ein paar Leuten rund um "Rudek", das ist unser polnischer Kontaktmensch, den wir beim Hochwassereinsatz kennengelernt hatten, treffen und ihnen das Friedenslicht übergeben. Wie das so ist, kam dann alles ganz anders. Mittags halb eins trafen wir wie vereinbart in der Kirche von Porajów ein. Dort erwartete uns eine katholische Messe mit allem Drum und Dran, weil nämlich dem Priester die Idee gut gefiel. Rudek hatte uns dann schließlich auch gefunden und als die Messe zu Ende ging, durfte ich mit ihm nach vorn gehen, dem Priester die Hand schütteln, die Laterne mit dem Friedenslicht übergeben und dann noch ein paar Worte sagen. Rudek übersetzte und erklärte kurz, wie unser Kontakt zustande gekommen war. Auch dass wir gemeinsame Projekte vorhaben und so das Friedenslicht bereits mit ganz praktischen Ansätzen untermauert ist. Nun brennt also auch ein Licht in der Kirche von Porajów und nächstes Jahr wird wohl daraus dann eine größere (festlichere) Aktion werden. Dann sind sicher auch die gegenseitigen Beziehungen schon um manches reicher.

Draußen vor der Kirche sagte mir Rudek noch, er wolle mich auf jeden Fall vor Weihnachten in Zittau besuchen, mir ein kleines Geschenk der Familie bringen und einen polnischen Weihnachtsbrauch erklären und übergeben. Ich freue mich über das schöne Miteinander, auf viele gemeinsame Ideen und Begegnungen und bin natürlich gespannt auf den Weihnachtsbrauch.